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Die Produktion von FFU Kunstholz geschieht durch ein Pultrusions-Strangziehverfahren. Hierbei tränkt man endlose Glasfaserstränge mit einem speziellen Polyurethansystem und erzielt einen Verbund der Materialien durch Aushärten bei einer erhöhten Temperatur.
Ein Ziehwerkzeug hält den Herstellungsprozess in Gang und zieht das dadurch erzeugte FFU Kunstholzprofil aus dem Härtungswerkzeug.
Eine gleichbleibend hohe Qualität der ISO-zertifizierten Produktion mit konstanten Materialeigenschaften ist garantiert. Aufgrund des Herstellungsverfahrens sind die FFU Kunstholz–Rohlinge porenfrei und werden auf Standardlängen von 12 m geschnitten.
FFU bietet dem Kunden im Vergleich zu Naturholz eine weitaus höhere Sicherheit des Materialverhaltens im praktischen Einsatz. Wesentlich bessere technische Kennwerte ermöglichen zusätzlich eine bessere Optimierung des Querschnittes – vor allem im Bereich von Eisenbahnbrücken ein immens großer Vorteil.
Die Unterseite der FFU Kunstholzschwelle verhält sich im Schotterbett analog zur Bahnschwelle aus Holz – ein wesentlicher Vorteil bei Weichenanlagen im Schotterbett.
Aufgrund seiner geschlossenen Zellstruktur nimmt FFU keine Feuchtigkeit auf.
Gegenüber Ölen, Schmiermitteln sowie Verunreinigungen zeigt FFU eine sehr hohe chemische Beständigkeit. Umweltschädigende Imprägnierungen, Geruchsbelästigungen und Verwitterungsprozesse sind bei der Verwendung von FFU Kunstholz unbekannt und werden so zu Themen der Vergangenheit.